Ich baue Abläufe, keine Abhängigkeiten.
Mein Name ist Patrick Golchert. Ich arbeite freiberuflich von Witten aus und baue Automatisierungen für Betriebe, die zu klein für eine IT-Abteilung und zu groß für „machen wir eben abends“ sind.
Warum ich das mache
In fast jedem Betrieb gibt es einen Ablauf, über den sich alle einig sind, dass er nervt. Er wird trotzdem jeden Tag genauso gemacht. Nicht aus Sturheit, sondern weil niemand die Zeit hat, sich hinzusetzen und ihn einmal anders zu bauen. Genau da komme ich rein.
Was mich daran interessiert, ist nicht die Technik. Die ist meistens der einfache Teil. Interessant ist die Frage, warum ein Ablauf so aussieht, wie er aussieht — und welche Schritte davon überhaupt noch jemand braucht. Oft ist die beste Automatisierung die, bei der am Ende drei Arbeitsschritte ersatzlos wegfallen.
Wer hier eigentlich rechnungsstellend auftritt
Damit es keine Überraschung gibt, wenn Sie ins Impressum schauen: Golchert Digital ist die Automatisierungsmarke der Creativ Media-Factory, Golchert GbR — einem Familienbetrieb, in dem ich mit zwei weiteren Gesellschaftern arbeite. Verträge und Rechnungen laufen über die GbR.
An Ihrem Projekt ändert das nichts. Gespräch, Analyse, Umsetzung und Übergabe macht in diesem Bereich eine Person, und das bin ich. Sie bekommen keinen Projektmanager dazwischen und keinen wechselnden Ansprechpartner. Der Firmenmantel ist eine Frage der Buchhaltung, nicht der Zuständigkeit.
Woher ich komme
Gelernt habe ich Industriemechaniker, bei der Deutschen Bahn. Das ist ein ungewöhnlicher Anfang für jemanden, der heute Programme miteinander verbindet — und ziemlich genau der Grund, warum ich mit Betrieben besser kann als mit Startups.
In der Werkstatt lernt man zwei Dinge, die in der IT selten vorkommen. Erstens: Ein Ablauf ist etwas, das gebaut und gewartet wird, nicht etwas, das man kauft. Zweitens: Wer eine Maschine instand setzt, muss verstehen, was sie tun soll — nicht nur, wie sie funktioniert. Bei einem Angebotsprozess ist das exakt dieselbe Arbeit, nur mit anderen Teilen.
Ich weiß außerdem, wie ein Betrieb von innen aussieht. Schichtplan, Werkstatt, Papierkram, der nach Feierabend liegen bleibt. Wenn ich auf dieser Seite schreibe, dass Rechnungen zwei Wochen warten, weil abends niemand mehr Lust darauf hat, ist das keine Marktforschung.
Selbstständig bin ich seit 2012, die ersten acht Jahre neben dem Beruf. Seit 2020 ist es der Hauptberuf, gemeinsam mit zwei weiteren Gesellschaftern als GbR.
Acht Jahre Abende und Wochenenden, bevor daraus etwas wurde, von dem man leben kann. Gewachsen statt gegründet. Das erklärt vermutlich auch, warum ich Betrieben eher abrate als zurede: Wer lange klein angefangen hat, weiß, was ein Projekt kostet, das sich am Ende nicht rechnet.
Wie ich arbeite
Vor jedem Projekt steht ein Gespräch von etwa 30 Minuten. Kostenlos, und ohne dass danach jemand etwas unterschreiben muss. Ich will verstehen, wie der Ablauf heute läuft, bevor ich sage, was er kosten soll.
Danach bekommen Sie einen Festpreis und einen Termin. Beides gilt. Wenn sich unterwegs herausstellt, dass etwas aufwendiger ist als gedacht, ist das mein Problem, nicht Ihres. Was sich dagegen ändern kann, sind Ihre Wünsche — dann sprechen wir vorher darüber, was das kostet, und nicht hinterher.
Am Ende steht immer eine Übergabe: eine Dokumentation, die auch ein anderer Dienstleister lesen kann, und eine Einweisung für die Leute, die täglich damit arbeiten. Alles läuft auf Ihren Zugängen und Ihren Systemen. Wenn Sie mich danach nie wieder anrufen, hat das Projekt funktioniert.
Womit ich arbeite
Das hier ist ein Werkzeugkasten, kein Glaubensbekenntnis. Was im Einzelfall passt, entscheidet der Ablauf, nicht meine Vorliebe.
- n8n — ein Baukasten, mit dem sich Programme miteinander verbinden lassen, ohne für jede Verbindung Software zu schreiben. Läuft bei mir auf einem eigenen Server in Deutschland, nicht in einer fremden Cloud.
- WordPress — für Websites, die jemand ohne mich pflegen können soll. Ohne Page Builder, weil die Seiten davon langsam und schwer wartbar werden.
- KI-Modelle — dort, wo tatsächlich Sprache verstanden werden muss: E-Mails einsortieren, Freitext in Struktur überführen, Entwürfe vorbereiten. Nicht als Etikett auf Dingen, die eine simple Regel genauso erledigt.
- Schnittstellen — die Zugänge, über die Programme untereinander Daten austauschen. Wenn Ihr Programm eine hat, lässt es sich fast immer anbinden.
Was ich nicht mache
Grenzen gehören zur Leistungsbeschreibung. Diese Dinge übernehme ich nicht, und ich sage Ihnen das lieber vorher als nach der ersten Rechnung.
- Reine Design-Projekte ohne funktionalen Teil.
- Social-Media-Marketing, Anzeigenbetreuung, Content-Produktion.
- Wartungsverträge, die außer einer monatlichen Rechnung nichts enthalten.
- Projekte, bei denen Automatisierung Stellen ersetzen soll. Ich baue gegen Papierkram, nicht gegen Leute.
- Abläufe, die sich nicht rechnen. Wenn Sie zweimal im Jahr ein Angebot schreiben, sage ich Ihnen das — und Sie sparen sich das Projekt.
Rufen Sie an, wenn Ihnen ein Ablauf einfällt
Sie erreichen mich direkt, ohne Vorzimmer. Wenn ich gerade in einem Projekt stecke, melde ich mich werktags innerhalb von 24 Stunden zurück.