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Viele parallele Projekte, entsprechend viel Abstimmung im Postfach.
Das Postfach ist kein Arbeitsplatz. Es ist der Ort, an dem die Arbeit gemeldet wird.
Vierzig Mails am Tag sind für einen Betrieb mit zehn Leuten nichts Ungewöhnliches. Sie öffnen jede einzeln, entscheiden in zwei Sekunden, worum es geht, und schieben sie weiter oder beantworten sie. Ein Drittel davon sind Fragen, die Sie diese Woche schon dreimal beantwortet haben: Was kostet das ungefähr, wann hätten Sie Zeit, ist das noch in Bearbeitung.
Der Aufwand pro Mail ist lächerlich klein. In Summe geht trotzdem gut eine Stunde am Tag dafür weg — und zwar in Stücken von zwanzig Sekunden, die zwischen andere Arbeit fallen und die Konzentration jedes Mal neu zerlegen.
Und die eine wirklich wichtige Anfrage liegt zwischen einem Newsletter und einer Rechnungskopie, ohne dass sie sich von außen davon unterscheidet.
Gerechnet mit vierzig eingehenden Mails am Tag. Bei weniger sinkt die Ersparnis entsprechend — das ist gleich auch die Grenze, ab der sich der Baustein nicht mehr trägt.
Heute, von Hand4 Schritte
Pro Arbeitstag 75 Min
Automatisiert2 Handgriffe
Pro Arbeitstag 20 Min
55 Minuten am Tag, also gut viereinhalb Stunden in der Woche. Der größere Gewinn ist aber, dass die dringende Anfrage oben steht und nicht zwischen zwei Newslettern verschwindet.
Eingehende Mails werden von einem Sprachmodell gelesen und in Ihre Kategorien einsortiert — welche das sind, legen Sie fest, nicht das Modell. Typisch sind Neuanfrage, laufender Auftrag, Terminsache, Rechnung, Lieferant, Werbung. Zusätzlich schätzt das Modell die Dringlichkeit ein und zieht heraus, worum es geht, damit Sie die Mail nicht öffnen müssen, um das zu wissen.
Für wiederkehrende Fälle entsteht ein Antwortentwurf aus Ihren eigenen Textbausteinen. Dieser Entwurf wird nie automatisch versendet. Er liegt als Entwurf bereit, Sie lesen ihn und schicken ihn ab oder ändern ihn. Das ist bewusst so gebaut: Eine Automatisierung, die im Namen Ihres Betriebs eigenständig antwortet, ist ein Risiko, das kein Zeitgewinn aufwiegt.
Wo das Modell läuft, entscheiden wir vorher gemeinsam. Es gibt Modelle, die auf einem Server in Deutschland arbeiten, und es gibt schnellere und günstigere, bei denen die Mail das Haus verlässt. Was das für Ihre Datenschutzerklärung und Ihren Auftragsverarbeitungsvertrag bedeutet, sage ich Ihnen vor der Entscheidung, nicht danach.
Bei diesem Baustein ist die rechtliche Seite genauso wichtig wie die technische:
Sagen Sie ab, wenn einer dieser Punkte auf Sie zutrifft:
Sie bekommen weniger als fünfzehn Mails am Tag — dann sparen Sie nichts, was den Aufwand rechtfertigt. Oder Ihre Korrespondenz besteht aus Einzelfällen, die ohnehin gelesen werden müssen. Klar abraten würde ich, wenn regelmäßig besonders sensible Daten im Postfach landen — Gesundheitsdaten oder Mandantengeheimnisse — und keine belastbare Rechtsgrundlage für die Verarbeitung besteht. Dann ist der richtige erste Schritt ein Gespräch mit Ihrem Datenschutzbeauftragten, nicht mit mir.
Die Einordnung allein ist schnell aufgesetzt. Zeit kostet das Feintuning: Welche Kategorien braucht Ihr Betrieb wirklich, und welche Standardantworten sind gut genug, um sie vorzuformulieren. Damit sollten Sie ein bis zwei Wochen Einlaufzeit einplanen, in denen nachjustiert wird.
Nach dem kostenlosen Erstgespräch bekommen Sie eine Einschätzung zum Aufwand und einen Festpreis, bevor irgendetwas beginnt. Kein Stundenzettel, keine Nachforderung.
Viele parallele Projekte, entsprechend viel Abstimmung im Postfach.
Immer wieder dieselben Fragen zu Paketen, Terminen und Nutzungsrechten.
Hohes Aufkommen mit klaren Kategorien — bei entsprechend strengen Anforderungen an die Verarbeitung.
Überschlagen Sie einmal, wie viele Mails pro Tag Fragen enthalten, die Sie schon beantwortet haben. Ab etwa einem Drittel lohnt sich das Gespräch.
Die erkannten Neuanfragen laufen direkt in Ihre Anfrageliste, statt im Postfach zu bleiben.
Terminanfragen werden erkannt und mit dem Buchungslink beantwortet, statt in eine Mailkette zu führen.